Kobarider gastronomiekreis
»De honesta voluptate et valetudine«-
ein rechter Genuss und eine gute Gesundheit oder besser – ein rechter Genuss ist eine gute Gesundheit.
So betitelte der Philosoph Bartolomeo Platina im Jahre 1467 seine Abhandlung über gesunde Ernährung. Er berief sich auf Martin, im fernen fünfzehnten Jahrhundert Küchenmeister des Patriarchen Ludvik Trevizano von Aquileia (Friaul), zwangsläufig auch der des Sočagebietes.
Die Menschen an der Soča konnten und wollten folglich schon seit jeher gut essen. Und die Überlieferung wurde von Generation zu Generation weitergereicht, in schriftlicher wie auch in mündlicher Form.
Die heute schon berühmten Štruklji, welchen die Kobarider Meister der Kulinarik bereits wahre Festivals widmen, kann jede gute Hausfrau zubereiten.
Aber aufgepasst, die Geschichte und die Tradition sind niemals absolut: es gibt also keinen Štrukelj, der einem anderen ähnelt. Und gerade diese Mannigfaltigkeit ist es, die heute die Kobarider Restaurants so auszeichnet, untereinander sehr unterschiedlich, gleichzeitig aber sehr ähnelnd, genug zum Bestand des mysteriösen und sehr anziehenden
KOBARIDER GASTRONOMIEKREISES.
Ein Kreis hat keinen Anfang und kein Ende.
Im Kreis gibt es keinen Besseren,keinen Sieger, die Kurve ist immer konstant.
